Unsere schule

Konzeption


Die berufliche Orientierung  ist an unserer Schule ein Schwerpunkt unserer Arbeit und gehört zum besonderen Profil der Otto-Hahn-Realschule. Sie soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, nach Abschluss der Realschule reibungslos in das Berufsleben einzusteigen. " Eine zentrale Aufgabe der Berufs- und Studienorientierung ist es, die Schülerinnen und Schüler als zukünftige Berufswähler in die Lage zu versetzen, die Angebote der Arbeitswelt zu analysieren und mit ihren Interessen und Fähigkeiten zu vergleichen." (Bildungsplan 2016: Leitgedanken zum Kompetenzerwerb WBS)

Damit dieses gelingen kann, ist ein Konzept notwendig, das die Bedeutung und Rolle aller Beteiligten darstellt und aufzeigt, wo Vernetzungen stattfinden und wie zusammengearbeitet wird. Dieses Konzept zeichnet sich durch eine ständige Überprüfung in Form von Evaluation und entsprechender Anpassung und Weiterentwicklung durch ein Team von derzeit zwölf Mitgliedern aus, was auch durch die Verleihung des Berufswahlsiegels im Jahre 2008, die Rezertifizierung im Jahre 2011 und die Re-Rezertifizierung im Jahre 2017 immer wieder bestätigt wird.

Das Konzept zur beruflichen Orientierung an der OHRS besteht aus fünf "Zahnrädern", die den Motor "Berufliche Orientierung" antreiben:

An der OHRS wurde eigens ein Schulcurriculum entwickelt, das die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt befähigen soll, sich selbstständig mit der Berufs- und Arbeitswelt auseinanderzusetzen. Bereits in Klasse 5 werden die ersten Grundlagen gelegt, auf die dann nach und nach aufgebaut wird. Hierbei wird besonderen Wert darauf gelegt, dass die verschiedenen Veranstaltungen und Aktivitäten nicht isoliert angegangen, sondern in den Unterricht eingebettet und entsprechend vor- und nachbereitet werden. Hier spielen die Praktika eine tragende Rolle. Um die Entwicklung eines jeden Einzelnen in dem Prozess zu dokumentieren, wird bereits in Klasse 5 ein Portfolio der beruflichen Orientierung angelegt, das in den darauffolgenden Klassenstufen durchgängig ergänzt und weitergeführt wird.

An der OHRS räumen wir der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern einen großen Stellenwert ein. Hier spielt nicht nur die enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit eine wichtige Rolle. Der Einbezug von regionalen Firmen und Institutionen ist von großer Bedeutung, denn "diese können - durch ihre eigene Erfahrung - ein sehr lebensnahes Bild des jeweiligen Berufes weitergeben. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen, und können dadurch ein relativ umfassendes Bild über den Beruf erhalten." (Bertelsmann Stiftung: Leitfaden Berufsorientierung, S. 103). Auch bei Projekten, an denen wir als Schule beteiligt sind, bekommen die Schülerinnen und Schüler das Know-How von erfahrenen Fachleuten vermittelt oder gar vorgelebt.

Bei der beruflichen Orientierung haben die Eltern und deren Meinung schon immer eine wichtige Rolle gespielt, weshalb es uns ein großes Anliegen ist, mit Eltern und Erziehungsberechtigten eng zusammenzuarbeiten und auszutauschen

Ein besonders Projekt an der OHRS ist "EiA" (Erfolgreich in Ausbildung). Ziel dieses Projekts ist es, jede Schülerin und jeden Schüler individuell beim Übergang von der Realschule in den Beruf bzw. auf eine weiterführende Schule zu unterstützen.